Das Jagdschloß

 

Herzog Franz Josias von Sachsen-Coburg-Saalfeld (1697-1764), ein leidenschaftlicher Jäger, ließ sich vom Ansbacher Hofbaumeister Johann David Steingruber (1702-1787) in Rodach ein Jagdschloss erbauen, das 1749 bezogen wurde. Im Markgrafenstil errichtet, der eigentlich im Kirchenbau dominierte, stellt das “Fürstliche Jagdhaus” als Profanbau eine einzigartige Besonderheit dar. 1764 verstarb der Herzog hier während der Herbstjagd. Einer seiner Nachfolger, Herzog Ernst II. (1844-1893) verkaufte das Schloss 1874 an die Stadt Rodach, die es zur Schule umgestaltete. Als “Haus des Gastes” erhielt das Gebäude 1982 eine neue Zweckbestimmung. Noch während der Bauarbeiten entstand der Gedanke an die Einbindung des Heimatmuseums in den Räumen des Dachgeschosses. Es wurde ein Gemeinschaftswerk der Rodacher Bürger auf breitester Basis, das am 27. Mai 1982 eröffnet werden konnte. Seit 1995 beherbergt das “Haus des Gastes” auch die Gästeinformation.

 

 

 

 

 

 

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